| |

Zum demokratischen und professionellen Standort politischer Erwachsenenbildung
Politische Erwachsenenbildung ist und bleibt in Bewegung:
Sie verändert ihre inhaltlichen Akzente, ihre Aufmerksamkeit für
die unterschiedlichsten Demokratiedefizite und Zielgruppen, sie
erweitert ihr Methodenrepertoire und erhält neue politische und
gesellschaftliche Aufgaben. Was bleibt als dennoch identifizierbarer
Kern der Profession "politische Erwachsenenbildung"?
1. Orientierung in Umbrüchen - Kompetenzen
für Beteiligung
Zielkataloge unterschiedlichster Herkunft, die für die politische
Bildungsarbeit erstellt wurden, ergeben, dass mindestens in den
folgenden Zielsetzungen ein weitgehender Konsens besteht: Politische
Bildung will.
- informieren über Bedingungen, Interessen und Normen in
Politik und Gesellschaft, über politische, gesellschaftliche,
historische und ökonomische Zusammenhänge und Prozesse, über die
beschleunigte weltweite politische, ökonomische und soziale Entwicklung;
- befähigen zur Anwendung demokratischer Verhaltens- und
Verfahrensweisen (Ausbildung von Argumentations- und Urteilsfähigkeit,
Einüben von Konfliktfähigkeit, Pluralismus und und Konsensbildung,
Umgang mit Ambivalenzen und Alternativen) und zum Erkennen und
Nutzen der Chancen politischer und gesellschaftlicher Einflussnahme,
zum Bewusstsein der historischen Grundlagen der Demokratie;
- hinführen zu Reflexion und Orientierung, zur Akzeptanz
der demokratischen Grundwerte, zu Toleranz und Fairness, zum Einsatz
für Menschenwürde, Menschenrechte, zu Geschlechterdemokratie und
einem solidarischen Verhältnis der Generationen sowie zu sozialer
Gerechtigkeit und zur Mitgestaltung der Zukunft.
Um Sachverhalte zu verstehen, einzuordnen und die Möglichkeit einer
aktiven Teilhabe zu eröffnen, bedarf es der Fähigkeit, Zusammenhänge
herzustellen und damit solcher Schlüsselqualifikationen, die Orientierung
und Urteilskraft in der Welt von heute erst möglich machen. Solche
für die politische Bildung relevanten Schlüsselqualifikationen lassen
sich in Anlehnung an Oskar Negt zusammenfassen als:
- Kompetenz der Fremd- und Selbstwahrnehmung: den Umgang mit bedrohter
und gebrochener Identität lernen,
- technologische Kompetenz: gesellschaftliche Wirkungen von Technik
begreifen,
- ökologische Kompetenz: der pflegliche Umgang mit Menschen, Natur
und Dingen,
- historische Kompetenz: Erinnerungs- und Utopiefähigkeit,
- Gerechtigkeitskompetenz: Sensibilität für Diskriminierung, für
Recht und Unrecht, für Gleichheit und Gerechtigkeit,
- ökonomische Kompetenz: wirtschaftliche Zusammenhänge des Gemeinwesens
verstehen ohne Reduktion der Ökonomie auf Betriebswirtschaft.
Gerade in Zeiten der Beschleunigung gesellschaftlicher Entwicklungen
- beispielhaft sind hier Globalisierung und multimediale Technik
zu nennen - ist es demokratisch unerlässlich, dass BürgerInnen auf
Instrumentarien und Kompetenzen zur Verständigung über diese Tendenzen
zurückgreifen können. Die Kommunikation über politische Prozesse
zwischen den unterschiedlichen Gruppierungen und auch zwischen Politik
und BürgerInnen ist ein zentrales Betätigungsfeld politischer Bildung.
Allein im Rahmen der organisierten politischen Erwachsenenbildung
beteiligen sich etwa 2 ½ Millionen erwachsene Teilnehmerinnen und
Teilnehmer jährlich in der Bundesrepublik (davon 800.000 in NRW)
an dieser Aufgabe der demokratischen Selbststeuerung.
 |
 |
2. Demokratische Anforderungen an politische
Erwachsenenbildung heute
Politische Bildung ist als ausdrückliche und eigenständige Aufgabe
ein Ergebnis der Nachkriegszeit - es galt, die Prinzipien und Verfahren
der Demokratie nicht nur als Regelwerk und Normensystem, sondern
auch als alltägliche Lebensweise neu zu lernen. Zu diesem Zweck
wurden Austausch- und Besuchsprogramme für junge Leute mit den alten
und neuen westlichen Nachbarn, Verbündeten und Freunden initiiert,
Jugendhöfe, Abend- und Heimvolkshochschulen sowie Akademien als
besondere Orte der öffentlichen Auseinandersetzung aufgebaut, Frauen-Treffpunkte
und andere zivile Strukturen initiiert. Heute sprechen folgende
Gründe für die unabschließbare Aufgabe der politischen Erwachsenenbildung:
- Die Entwicklung der demokratisch verfassten Gesellschaft ist
zukunftsoffen, niemand kann den Gang der Ereignisse vorhersehen.
Es hängt von den Menschen selber ab, wie sozial und friedlich
sich das Gemeinwesen weiterentwickelt. Solche Gestaltungsfähigkeit
ergibt sich aber nicht von selbst - die Bürgerinnen und Bürger
müssen immer wieder die Voraussetzungen ihrer bürgerschaftlichen
Betätigung, ihre Argumentations-, Urteils- und Kritikfähigkeit
neu herstellen. Dies tun sie unter anderem durch politische
Bildung.
- Politische Wissensbestände und weltanschauliche Orientierungen
sind heute oftmals nicht mehr von langgültiger Dauer. Mit der
Globalisierung von Wirtschaft und Kultur, den raschen Veränderungen
der Arbeitswelt, der Auflösung von Milieus, religiösen und traditionellen
Bindungen nimmt der Orientierungsbedarf der Menschen erheblich
zu. Angesichts unabschaffbarer struktureller Unsicherheiten dienen
öffentliche Diskurse und Kommunikationsorte als Lerngelegenheiten
und "Geländer" für die immer neu stattfindende individuelle, soziale
und politische Selbstverortung.
- Auch die Politik selber ist von diesen Entwicklungen erfasst:
Es ist heute schwierig, auf umfassende politische Konzepte zurückzugreifen;
die Steuerungsfähigkeit hat abgenommen, und Politik muss also
stückweise neu erarbeitet und kommuniziert werden. Diese Kommunikation
darf nicht einseitig verlaufen: In einer Bürgergesellschaft werden
ständig neue Vorschläge, Gründe und Einwände nicht nur von Parteien,
Verwaltungen und Regierungen entwickelt, sondern auch von Bürgerinitiativen,
Vereinigungen, Lebensstilgruppen, Nichtregierungsorganisationen
und anderen mehr - deren kommunikative Beteiligung verlangsamt
und verbessert die Qualität politischer Entscheidungen und stellt
selbst eine Form der Partizipation dar. Ein genuiner Ort für
offene und gruppenübergreifende Dispute ist die politische Bildung,
wo Vorschläge und ihre Begründung in demokratischem Stil und ohne
direkten Entscheidungszwang entwickelt und geprüft werden können.
- Auch mehr als 50 Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus
und 10 Jahre nach den demokratischen Revolutionen in der DDR und
Osteuropa erweist sich, dass die Erfahrung von Völkermord und
totalitärer Herrschaft ein nicht zu bewältigender Tiefpunkt politischer
Entwicklung bleibt. Die Grundwerte von Freiheit, Solidarität und
Gerechtigkeit sind nicht nur gegenwärtig und zukünftig von Belang,
sondern beziehen sich in den Dimensionen von Aufklärung und Gedenken
ebenso auf die Vergangenheit. Die Erinnerung an die (sinnlosen)
Opfer der Gewalt in der Geschichte bleibt ein unabschließbares
Aufgabenfeld der politischen Bildung. Die zivilisatorische
Kruste moderner Demokratien ist dünn und zerbrechlich, und die
Katastrophen des 20. Jahrhunderts lehren auch weiterhin etwas
über rassistische und staatsterroristische Rückfallgefahren.
All dies braucht Orte und Institutionen, die diese Aufgaben kontinuierlich
und in professioneller Weise wahrnehmen können und in denen Bürgerinnen
und Bürger im gemeinsamen Gespräch und mit ExpertInnen - abseits
vom Alltagsgeschäft in Tagungshäusern, vor Ort in Bildungseinrichtungen
freier und kommunaler Trägerschaft - die Herausforderungen der Gegenwart
und ihre Möglichkeiten der Intervention und Mitgestaltung diskutieren
können.
3. Wissenschaftsorientiert, reflexiv und normativ
Politische Bildung erkennt die Mündigkeit und Autonomie sowie das
Recht eines jeden Menschen an, seine Lebensziele und Wertmaßstäbe
selbst bestimmen zu können. Hier gibt es keinen Bewusstseins-, sondern
allenfalls einen Informationsvorsprung bei denjenigen, die Bildung
planen und vermitteln. Agitationsversuche stehen in fundamentalem
Widerspruch zu den Absichten einer demokratischen Bildung.
- Das sogenannte Überwältigungsverbot gilt auch für die politische
Erwachsenenbildung: Es ist ihr nicht erlaubt, die Teilnehmenden
im Sinne erwünschter Meinungen zu überrumpeln und an der Gewinnung
eines selbständigen Urteils zu hindern (Beutelsbacher Konsens).
Auch die anderen aus den Kontroversen der Politikdidaktik gewonnen
Grundprinzipien sind für die Arbeit in der politischen Erwachsenenbildung
maßgeblich: Was wissenschaftlich und politisch umstritten ist,
muss auch in ihren Lehr-Lern-Situationen kontrovers erscheinen;
politisch Interessierte sollen in die Lage versetzt werden, eine
politische Situation und eigene Interessenlagen zu analysieren,
sowie Mittel und Wegen kennenlernen, die vorgefundene politische
Lage zu beeinflussen. Dazu gehört auch die Fähigkeit, politische
Ideologien zu durchschauen und zu kritisieren. Eine solche Fachlichkeit
setzt voraus, dass Erwachsenbildner/innen ihre persönlichen Voraussetzungen
und Möglichkeiten ständig reflektieren. Ob sie in disponierender,
unterrichtender oder moderierender Weise tätig sind, stets müssen
sie bereit und in der Lage sein, ihre "eigenen Anteile" im Gange
eines Bildungsprozesses darauf hin zu überprüfen, ob und inwieweit
sie im Einklang stehen mit den genannten Prinzipien.
- Fachlichkeit hat noch eine weitere Dimension. Denn Pädagoginnen
und Pädagogen müssen begründet darüber entscheiden, was Bestandteil
ihres Bildungsprogramms oder ihrer Bildungsveranstaltung sein
soll, und müssen sich dabei auf die relevanten Fachwissenschaften
beziehen. Bezugsdisziplinen sind zunächst Politikwissenschaft
und Politikdidaktik sowie die übrigen Sozialwissenschaften. Weitere
Fächer wie z.B. Geschichte, Kulturwissenschaft, Ökonomie und Rechtswissenschaft,
immer öfter auch solche wie Technik und Naturwissenschaft sind
unentbehrlich zur Analyse politischer und gesellschaftlicher Machtverhältnisse
und Streitfragen. Ein begründetes und zielgerichtetes Handeln
in pädagogischen Prozessen kann nicht ohne die Erkenntnisse von
Erziehungswissenschaft und pädagogischer Psychologie auskommen.
Von welcher Bezugswissenschaft auch immer die Themen, Fragestellungen
und Informationen abgeleitet werden, sie sollten sich stets orientieren
an den zentralen Kategorien von Politik: Konflikt(e), Interesse,
Macht, Konsens, Herrschaft, Willensbildung. Dementsprechend wären
die fachlichen Anfragen im Verlaufe eines politischen Bildungsvorgangs
z.B.: Welche Akteure sind im hier betrachteten Prozess beteiligt?
Welche Motive, Absichten, Ziele haben sie? Wer setzt sich mit
welchen Mitteln durch? Wer ist warum von der Entscheidung ausgeschlossen?
Gibt es allgemeinverbindliche Prinzipien und Güter? Mit welchen
Verfahren können sie herbeigeführt oder gesichert werden?
Daneben ist die Unterscheidung dreier Dimensionen von Politik
hilfreich für die Vorbereitung politisch-bildnerischer Arbeit:
der institutionelle Handlungsrahmen von Politik ("polity"), die
Normen und Themen von Politik ("policy"), und der Prozess der
politischen Willensbildung ("politics").
- Hauptgegenstand von politischer Bildung aber ist die Demokratie:
Politische Bildung im Sinne des Grundgesetzes kann daher nicht
wertneutral sein, sondern muss nach der Demokratieverträglichkeit
eingetretener Entwicklungen und Ereignisse und nach der Übereinstimmung
von politischer Wirklichkeit und Verfassungsanspruch fragen.
Für den letzteren einschließlich der grundgesetzlichen Prinzipien
von Volkssouveränität, Sozialstaat und Rechtsstaatlichkeit Partei
zu ergreifen, ist immanenter Bestandteil der Fachlichkeit politischer
Bildner und Bildnerinnen. Politische Bildung ist somit nicht nur
Moderator, sondern auch Akteur, indem sie auf transparente Verfahren
achtet und für eine nachhaltige demokratische Entwicklung eintritt.
 |
 |
4. Weitere Voraussetzungen fachlichen Handelns
Teilnehmerorientierung ist die zentrale didaktische Kategorie
in der Erwachsenenbildung. Sie ergibt sich schlüssig aus der Tatsache,
dass Erwachsene in der Regel freiwillig zu Bildungsveranstaltungen
kommen und aufgrund ihrer Lebensgeschichte Kompetenz und Erfahrung
in die Bildungsveranstaltungen einbringen; jeglicher Erfolg einer
Bildungsveranstaltung hängt vom Erreichen und von der Mitarbeit
der Beteiligten ab.
Teilnehmerorientierung realisiert sich in der Planung und während
der Veranstaltungen. Teilnehmerorientierte Programmplanung bedeutet,
Lebenswelt und Bildungsinteressen der AdressatInnen und die Bedürfnisse
besonderer Zielgruppen zu erkunden. Teilnehmerorientierte Veranstaltungsdurchführung
bedeutet, dass die Erwartungen, Lebens- und Lernerfahrungen der
Teilnehmenden in den Prozess unmittelbar mit einbezogen werden:
Die Lernenden und Teilnehmenden bestimmen gemeinsam mit den Lehrenden
die Lernziele und Lerninhalte.
Planungskompetenz: Der Angebotsplanung müssen die im Weiterbildungsgesetz
genannten Ziele zugrundeliegen, wie die Entfaltung der Persönlichkeit
und die Fähigkeit zur Mitgestaltung des demokratischen Gemeinwesens.
Für die Sicherstellung der Veranstaltungsqualität und eine angemessenen
Gewichtung der Ziele bedürfen die professionell Planenden in der
politischen Erwachsenenbildung folgender Qualifikationen:
- Sie sollen auf der Grundlage wissenschaftlicher Ausbildung oder
eines gleichwertigen Berufsweges die Bezugswissenschaften angemessen
rezipieren können und im Sinn des Weiterbildungsgesetzes über
eine pädagogisch-erwachsenbildnerische Qualifikation verfügen.
- Sie brauchen eine politisch-bildnerische Kompetenz, die mit
dem Recht auf selbstständige Lehrplangestaltung (WbG) die aktuellen
und langfristig relevanten gesellschaftlichen und fachlichen Themen
in das Angebot aufnimmt.
- Bildungsorganisatorische Kompetenz umfasst alle Fähigkeiten,
Programmideen von der Idee bis zur Finanzierung und Durchführung
zu realisieren. Diese schließt die Gewinnung, Auswahl und Anleitung
qualifizierter Lehrkäfte, das Management von Fördermitteln und
Kooperationsabsprachen, die Auswahl geeigneter Lernorte sowie
Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit ein.
- Eine Abwägungskompetenz muss hinzukommen, die den gesellschaftlichen
Auftrag und das Profil der jeweiligen Institutionen der politischen
Bildung mitberücksichtigt, ohne die fachlich-pädagogischen Aspekte
diesem unterzuordnen.
Das "Austarieren" von unterschiedlichen und legitimen Bestimmungsfaktoren
und die Gegensteuerung gegen vorschnelle Urteile und verborgene
Imperative ist zentrales Merkmal erwachsenbildnerischer Professionalität
und auch in der politischen Bildung unverzichtbar. Interaktions-
und Präsentationskompetenzen: Zum Berufsbild der politischen
BildnerInnen gehören seit langem auch die Kenntnis und Beherrschung
unterschiedlicher didaktischer und methodischer Arbeitsformen. Erst
die Passung von Inhaltsauswahl, Teilnahmevoraussetzungen und Teilnehmerinteressen
mit dem Lernort, den Lernmitteln, den Auseinandersetzungsformen
ermöglicht sinnvolle Lernprozesse. Die Ansprüche der Teilnehmenden
an vielfältige, aktivierende, medial angereicherte Arrangements
sowie an die Flexibilität der Lehrenden sind auch in der politischen
Erwachsenenbildung in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen. Angesichts
der Komplexität und Kontroversität ihrer Themen sind die folgenden
pädagogischen Fähigkeiten zentral:
- sachlich angemessen zu informieren,
- das Verhältnis von Ziel und Methode zu berücksichtigen,
- Lernprozesse kreativ mit unterschiedlichen Methoden zu moderieren,
- Vorwissen und Eigensinn der Subjekte in die geplanten Lehrprozesse
zu integrieren,
- empathisch zu interagieren,
- politisch und historisch aufschlussreiche neue Lernorte zu erschließen,
- handlungs- und projektbezogene Lernangebote zu entwickeln,
- unterschiedliche Veranstaltungsformen themen- und teilnehmergerecht
zu realisieren,
- den sinnvollen Einbezug medialer Präsentationen zu organisieren,
- Angebote der Verlangsamung zu machen, um Reflexion zu ermöglichen,
- die Heterogenität von Lerngruppen fruchtbar zu machen.
Eine politische Erwachsenenbildung in pluraler Trägerschaft, die
diesen Maßstäben genügt, wird ihre Teilnehmerinnen und Teilnehmer
finden und für eine Verlebendigung der Demokratie qualifizieren.
Ihre spezifische Kommunikationsaufgabe zwischen Politik, Medien,
Vereinen und Verbänden braucht Freiheit zum Experiment und eine
angemessene Ausstattung mit Personal und anderen Ressourcen; dafür
bedürfen ihre Institutionen auch in Zukunft einer besonderen öffentlichen
Förderung, fachlicher Unterstützung und eines überdurchschnittlichen
Trägerengagements.
Paul Ciupke, Monika Engel, Klaus-Peter Hufer, Gisela Netkowski,
Norbert Reichling
 |
 |
Diese Positionsbeschreibung wurde im Rahmen einer trägerübergreifenden
Arbeitsgruppe "Politische Bildung" erarbeitet, die seit 1999 fachlichen
und bildungspolitischen Austausch in Nordrhein-Westfalen pflegt.
Anläßlich der Novellierung des nordrhein-westfälischen Weiterbildungsgesetzes
erschien es der Arbeitsgruppe sinnvoll, eine zeitgemäße und für
unterschiedliche Richtungen und Trägergruppen der politischen Erwachsenenbildung
zutreffende Zusammenfassung des professionellen Selbstverständnisses
zu formulieren. In einem intensiven Diskussionsprozess haben Autorinnen
und Autoren und die Mitglieder der Arbeitsgruppe das Papier erarbeitet;
der "Gesprächskreis für Landesorganisationen der Weiterbildung in
NRW" hat es im November 2000 debattiert und sich zu eigen gemacht.
Wir verstehen diese Thesen als Diskussionsangebot - es soll andere
Beschreibungen fachlicher Probleme aus Wissenschaft und Verbänden
nicht ersetzen, sondern ergänzen. Die Hervorhebung der Gemeinsamkeiten
im Aufgabenfeld politischer Bildung war das Hauptziel. In der Arbeitsgruppe
arbeiteten mit: Hans Ballhausen (Landesinstitut für Schule und Weiterbildung),
Georg Behse (Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung),
Dr. Mechtilde Boland-Theißen (Helene-Weber-Haus Stolberg), Dr. Klaus
Brülls (DGB-Bildungswerk NRW), Paul Ciupke (Bildungswerk der Humanistischen
Union NRW), Monika Engel (Landesverband der Volkshochschulen), Winfried
Fockenberg (Bildungswerk der KAB, Essen), Dr. Hans W. Gummersbach
(VHS Münster), Dr. Klaus -Peter Hufer (Kreis-VHS Viersen), Franz
Irsfeld (Heinz-Kühn-Bildungswerk), Peter Ch. Neu (Landesarbeitsgemeinschaft
für Katholische Erwachsenenbildung), Gisela Netkowski (Katholisches
Bildungswerk Gladbeck), Dr. Norbert Reichling (Bildungswerk der
Humanistischen Union NRW), Johannes K. Rücker (Diözesanbildungswerk
Münster), Günter Schneider (Arbeit und Leben NRW), Dr. Thomas Sternberg
(Franz-Hitze-Haus, Münster).
(Fassung vom 10.11.2000)
Möchten Sie das Dokument gerne in aller
Ruhe lesen ?
Kein Problem, denn hier können Sie es als .doc
oder .rtf herunterladen
!
Diese Dateien sind mit WinZIP gepackt. Sollten Sie es noch nicht
besitzen können Sie es hier bekommen: download

|