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KONTAKTIMPRESSUM

Veranstaltungen

 


Dies sind einige unserer Seminare und Tagungen in den nächsten Wochen und Monaten (ein Gesamtprogramm senden wir Ihnen gerne zu!):

 

Zeitgeschichte - Menschenrechte - Politische Kultur

Arbeit - Wirtschaft - Menschenwürde

Europa kennen lernen

Bildung und Lernen

Zuwanderung, Integration, Minderheiten

Aktuelle Debatte

Bestellseminare

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Zeitgeschichte - Menschenrechte - Politische Kultur

 

Werkstatt Geschichtsarbeit und historisch-politisches Lernen zum Nationalsozialismus: NS-Ideologie und die Täterschaft der SS
(Tagung und Lehrerfortbildung)

Diese Veranstaltung wendet sich an Lehrerinnen und Lehrer, Erwachsenenbildner, Archivare und Stadthistoriker, MitarbeiterInnen von Gedenkstätten, Geschichtswerkstätten und Geschichtsvereinen. Neben Vorträgen zu aktuellen Themen stehen im Mittelpunkt der Tagung Workshops, in denen praktische Fragen und konkrete Verfahren vorgestellt, überprüft und diskutiert werden sollen. In diesem Jahr wird die große soeben eröffnete Ausstellung in der Erinnerungs- und Gedenkstätte im Kreismuseum Wewelsburg der Anknüpfungspunkt für Vorträge zur Täterschaft der SS und verschiedene bildungspraktische Arbeitsgruppen sein.
(in Verbindung mit dem Arbeitskreis der NS-Gedenkstätten, dem Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher und dem Kreismuseum Wewelsburg – Erinnerungs- und Gedenkstätte)

WS 40
18. bis 20.November 2010
in Paderborn und Büren-Wewelsburg
Teilnahmegebühr: 100 € im EZ, 80 € im DZ, HP und Transfer vor Ort, ermäßigt: 50 €

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Die bewegte Region. Kultur vermitteln – Wandel gestalten

(Tagung und Fortbildung)

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts steht die Institution Museum vor einer weiteren Herausforderung und Erweiterung ihrer klassischen Aufgaben, bei der der Museumspädagogik als der Schnittstelle zwischen Institution und Öffentlichkeit eine besondere Bedeutung zukommt: Es geht darum, den allumfassenden Wandel von Gesellschaften, Werten, Systemen, Organisationen, Strukturen – bis hin zum Klimawandel nicht nur zu dokumentieren und rückwirkend zu kommentieren, sondern diese Veränderungen aktiv und vorausschauend mit zu gestalten. Mit Hilfe von Vorträgen, Projektpräsentationen, Exkursionen sollen innovative Methoden und Strategien vorgestellt und praktische Erfahrungen ausgetauscht werden.
Leitung: Angelika Wuszow
(in Verbindung mit dem Bundesverband Museumspädagogik e.V.)

WS 41
21. bis 24. Oktober 2010 in Essen, Welterbe Zollverein, Halle 12
Teilnahmegebühr: 180 €, darin enthalten Verpflegung und Exkursionen, ohne Übernachtung und Frühstück, eigene Anreise, Ermäßigung auf Anfrage

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Rom unter deutscher Besatzung – Zeit der Resistenza

(Bildungsurlaubs-Seminar)

An historischen Orten und im Gespräch mit Zeitzeugen und anderen Experten gehen wir dem Schicksal der EinwohnerInnen zur Zeit der deutschen Besatzung nach: der Ausgrenzung und Verfolgung der jüdischen Minderheit, der Zwangsarbeit und den Kriegsverbrechen. In diesem Kontext soll es um den breiten, spontanen Widerstand und die Partisanenbewegung der Stadt gehen. Schließlich wird auch der Umgang mit der Zeit des Faschismus in den politischen Auseinandersetzungen der italienischen (und deutschen) Nachkriegsgesellschaft diskutiert.
Leitung: Marianne Wienemann, Matthias Durchfeld
(in Zusammenarbeit mit Istoreco, Reggio Emilia)

WS 2
13. bis 18. September 2010 in Rom/Ostia
Teilnahmegebühr: im 4-Bettzi. 430 €, DZ 460 €, EZ m. Bad 535 € incl. Frühst, Übersetzungen, Führungen, Eintritte (bei eigener Anreise)

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Deutsch-polnische Begegnung im Ruhrgebiet

(Seminar)

Jugendliche aus Lublin und aus dem Ruhrgebiet werden rund eine Woche lang den Spuren der Einwanderung aus Polen und der deutsch-polnischen Geschichte im Ruhrgebiet nachgehen. Sie lernen darüber hinaus Kultur- und Bildungseinrichtungen kennen und beschäftigen sich auch mit dem gegenwärtigen deutsch-polnischen Verhältnis.
Leitung: Stefan Berger

WS 42
im Oktober 2010 in Waltrop

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Erinnerungsorte in Europa

(Seminare)

Diese ein- und zweitägigen Seminare dienen der Vorbereitung auf konkrete Arbeit (Workcamps) an verschiedenen Orten des NS-Terrors im europäischen Ausland. Neben den konkreten Geschehnissen an diesen Orten (Lety, Sant’Anna di Stazzema, Kalavrita, Maillé u.a.) selbst soll es um die örtliche Erinnerungskultur gehen, zu der jugendliche Auszubildende einen Beitrag leisten werden.
Leitung: Hannelore Steinert
(in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland/Landesjugendamt)

WS 43, 44, 45
und Kurs 2.01, 2.02, 2.03
in Essen, Wuppertal, Moers und Kleve
Termine werden noch festgelegt

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Arbeit - Wirtschaft - Menschenwürde

 

Welthandel: alternativlos und unfair?
(Wochenseminar/Bildungsurlaub)

An den Beispielen Geldwirtschaft, Handel mit Energieressourcen, Rohstoffen und Nahrungsmitteln soll das Funktionieren des Welthandels und seiner Bedingungen einer kritischen Beobachtung unterzogen werden – gerade in Anbetracht der aktuellen Weltwirtschaftskrise. Theoretiker und Praktiker aus Wirtschaft, Wissenschaft und soziokulturellen Kontexten verharren als Referenten nicht bei den traditionellen Blickwinkeln auf die „Gesetze des Marktes“, sondern fokussieren in ihren Arbeitsgruppen entwicklungs-politische Aspekte im globalen Kontext und bieten den Teilnehmenden gleichermaßen Handlungsoptionen im lokalen Raum.
Leitung: Katja Schütze, Ralf Vogel

WS 46
7. bis 10. November 2010 in Essen und verschiedenen Orten im Ruhrgebiet
Teilnahmegebühr: 45 Euro

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In den Kulissen der Kulturhauptstadt 2010

(Wochenseminar/Bildungsurlaub)

Essen und das Ruhrgebiet sind Europas Kulturhauptstadt 2010. Dieses Projekt soll ein spannendes Bild von dem Kulturangebot, den Hinterlassenschaften der großen Industrie und den Wandlungen der Ruhrregion vermitteln. Neben aktuellen Höhepunkten des Programms sollen vor allem Orte der Industriekultur aufgesucht und Probleme des Strukturwandels angesprochen werden.
Leitung: Dr. Paul Ciupke, Claus Stiens, Titus Möllenbeck
(in Verbindung mit dem Haus am Maiberg in Heppenheim)

WS 18
24. bis 29. Oktober 2010 in der Kath. Akademie Schwerte
Teilnahmegebühr: bitte erfragen

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Ruhr 2010 – die nachhaltige Kulturhauptstadt?

(Wochenendseminar)

Essen und das Ruhrgebiet sind Kulturhauptstadt Europas 2010. In diesem Seminar untersuchen wir den bisherigen Verlauf des Jahres, wagen einen ersten Rückblick und beleuchten kritisch, ob in erster Linie nur Leuchtturmprojekte gefördert wurden oder ob ein wichtiger Schwerpunkt auf der so genannten Basiskultur und der freien Szene liegt bzw. lag. Des Weiteren betrachten wir die Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung und untersuchen inwieweit nachhaltige Vorteile für die Region entstehen konnten oder entstanden sind und ob die Chancen genutzt wurden.
Leitung: Frank Hartung

WS 47
10. bis 11. Dezember 2010 im Badehaus an der Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 104, 45326 Essen/verschiedene Orte der Ruhr 2010

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Europa kennen lernen

 

Albanien – Kultur und Politik eines unbekannten Nachbarn
(Studienseminar)

Lange Zeit war Albanien von Europa völlig abgeschottet, aber seit einigen Jahren gibt es eine stabile und rapide Entwicklung. Geschichte, Politik und Kultur dieses kleinen Landes stehen im Mittelpunkt dieses Studienseminars in Albanien. Evtl. wird das Studienseminar mit einem Aufenthalt im Kosovo kombiniert. Die Veranstaltung dient einer aktuellen gesellschaftspolitischen Bestandsaufnahme; dazu sprechen wir mit Politikern, Gewerkschaftern, Journalisten und besuchen Betriebe.
Leitung: Dr. Paul Ciupke, Manfred Kubik
(in Verbindung mit dem DGB-Bildungswerk e.V.)

WS 21
4. bis 12. September 2010 in Albanien
Teilnahmegebühr: 790 € (DZ, HP, Transfers vor Ort) eigene Anreise, EZ-Zuschlag: 180

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Budapest und Pecs

(Studienseminar)

Mit einem abwechslungsreichen Programm wollen wir das in Südungarn gelegene Pecs, 2010 ebenfalls Kulturhauptstadt Europas, erkunden, Dabei werden uns Gespräche mit Verantwortlichen der Stadt und Besuche verschiedener Einrichtungen helfen, Antworten auf die historischen und politischen Fragen der Region zu finden. Zudem wird es Gelegenheit geben, zu Beginn und am Schluss der Veranstaltung in Budapest die politische Gegenwartssituation und die Hauptstadt Ungarns kennen zu lernen.
Leitung: Heinz H. Meyer, Susanne Abeck
(in Verbindung mit dem Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher und der Kulturinitiative Emscher-Lippe)

WS 22
30. September bis 5. Oktober 2010 in Pecs und Budapest
Teilnahmegebühr: voraussichtlich 590 € im DZ/Frühstück, Abendessen und Transfers vor Ort, EZ-Zuschlag110 € (eigene Anreise nach Budapest)

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Kulturhauptstadt Europas 2010 Istanbul

(Studienseminar)
Die Veranstaltungen für das Jahr 2010 stehen unter dem Motto der vier Elemente: Feuer - Luft - Wasser - Erde. Istanbul stand Jahrtausende im Fokus des Islam, Christen- und Judentums. Auch war Istanbul die Hauptstadt verschiedener Weltreiche, wie des Römischen, Byzantinischen und Osmanischen Reiches. Jahrhunderte lang haben diese unterschiedlichen Völker nebeneinander mit ihren unterschiedlichen Religionen hier in Frieden miteinander gelebt. Wir machen uns auf Spurensuche des neuen und alten Istanbuls und betrachten die Optionen auf einen EU-Beitritt der Türkei.
Leitung: Frank Hartung

WS 48
30. Oktober bis 5. November 2010
Teilnahmegebühr: inkl. Flug, Hotel und Frühstück ca. 750 €

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Bildung und Lernen

 

Fragen und Aspekte der aktuellen Bildungspolitik und Schulpraxis aus Sicht der Freinet-Pädagogik (Bildungsurlaub und Lehrerfortbildung)

Diese bundesweite Fortbildung spricht Pädagogen aller Schulformen und aller Fächer an, die in ihrer Unterrichtpraxis und für die Entwicklung ihrer eigenen Schule selbstständiges Lernen mehr in den Vordergrund rücken und individuelle und kollektive Lernergebnisse besser evaluieren lernen wollen. Dabei sollen praktische Fragen des Unterrichtens verbunden werden mit Diskussionen über die empirische Bildungsforschung und die aktuelle Schulpolitik.
Leitung: Stephan Pappert u.a.
(in Verbindung mit der Freinet-Kooperative)

WS 24
6. bis 10. November 2010 in der Bildungsstätte Schloss Gnadenthal, Kleve
Teilnahmegebühr: 295 € (DZ, VP, EZ-Zuschlag: ca. 70 €)

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Schule und Migration - Warum fällt mir das Lernen so schwer?

(Seminar)

Berufsschulen bieten auch Klassen für Jugendliche an, die bereits Brüche in ihrer Schul- und Lernbiografie haben. Dort lernen Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund oder solche, die nach dem Besuch der Schule für Lernbehinderte es wagen, den Hauptschulabschluss zu erwerben. Aufgrund der unterschiedlichsten kulturellen Voraussetzungen und den stark variierenden Wissensvoraussetzungen ist das Lernen und Lehren in diesen Klassen für alle Akteure schwierig. Dieses Seminar soll SchülerInnen zwei Tage lang Gelegenheit bieten, ihre Situation im Schulsystem zu reflektieren und die konkreten Hindernisse für einen Lernerfolg zu benennen.
In interaktiven Trainingsmodulen und Kleingruppenarbeit werden Gründe für individuelles Schulversagen thematisiert; in einem zweiten Schritt dann strukturiert und einer Analyse unterzogen. Mediengestützt ergänzen Interviews und die Entwicklung von handlungsorientierten Verbesserungsvorschlägen für den Alltag den Lernprozess.
Leitung: Katja Schütze

WS 49
Termin bitte erfragen
Badehaus an der Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 104, 45326 Essen

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Zuwanderung, Integration, Minderheiten

 

Soziale Gesprächsgruppe (I)
(Arbeitskreis)
Soziale Gesprächsgruppen sind themenzentrierte Arbeitskreise, in denen Inhaftierte im Strafvollzug mit Bürger/innen von „draußen“ Gespräche zu aktuellen politischen und lebensweltbezogenen Problemen führen sowie über Streitfragen des Lebens im Strafvollzug debattieren können.
Leitung: Harro Schreiter

Kurs 2.04
dienstags 18.30 – 21.00 Uhr
ab 6. Juli 2010 (75 UStd.)
Rheinbach, Justizvollzugsanstalt, Aachener Str. 47

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Soziale Gesprächsgruppe (II)

(Arbeitskreis)
Leitung: Ruth Zeidler

Kurs 2.05
dienstags 18.30 – 21.00 Uhr
ab 5. Juli 2010 (75 UStd.)
Rheinbach, Justizvollzugsanstalt, Aachener Str. 47

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Die Verfolgung Homosexueller in der Nachkriegszeit

(Wochenendseminar)

In der Bundesrepublik wurden etwa 50.000 Männer nach § 175 Strafgesetzbuch verurteilt, viele von ihnen mit langjährigen Gefängnisstrafen belegt. Allein die Anklage konnte Ächtung, Verlust des Arbeitsplatzes sowie der bürgerlichen Existenz bedeuten. Ein unterschiedliches Schutzalter gegenüber heterosexuellen Paaren bestand bis 1994. Damit wurden Homosexuelle, besonders schwule Männer, jahrzehntelang in ihrem Recht auf freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit beschnitten und in ihrer Menschenwürde verletzt.
Wir blicken zurück auf die Entwicklung der Rechte schwuler Männer von damals bis heute. Wie wird es in Zukunft sein? Sind Rückschritte durch eine an traditionellen Werten orientierte Politik heutzutage noch möglich? Wie groß ist der Einfluss der Kirchen?
Diesen und vielen weiteren Fragen zum Thema werden wir uns in diesem Seminar stellen.
Leitung: Klaus-Peter Natschke

WS 50
19. bis 21. März 2010 im Badehaus an der Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 104, 45326 Essen

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Aktuelle Debatte

 

Kopfpauschalen und Zusatzbeiträge: Wohin steuert die Gesundheitspolitik?
(Wochenendseminar)

Nach andauernden Protesten wird der einheitliche Krankenkassenbeitrag - die Kopfpauschale - nicht eingeführt werden. Geplant sind statt dessen Zusatzbeiträge für alle, die unabhängig vom Einkommen der Versicherten gezahlt werden sollen. Alternativ könnte ein Prozent des Bruttoeinkommens als Zusatzbeitrag verlangt werden, sollte das Geld aus dem Gesundheitsfonds für die Krankenkassen nicht ausreichen. Das ist absehbar. Denn: Die Arbeitgeber-Anteile werden nicht erhöht und der Gesundheitsmarkt soll wachsen. Das Seminar beschäftigt sich mit den Logiken des Gesundheitswesens zwischen Wachstumsmarkt und solidarischer Krankenversicherung
Leitung: Erika Feyerabend

WS 51
15. bis 16. Oktober 2010 im Kulturzentrum Grend, Westfalenstr. 311, 45276 Essen

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Expertokratie oder Demokratie? Ethik als gesundheitspolitisches Schmiermittel

(Wochenendseminar)

Die Fragen moderner Medizin werden in Ethikgremien von bekannten - und keineswegs gewählten - Experten formuliert, beantwortet und an politische Entscheidungsträger weitergeleitet. Das betrifft die Sterbehilfe, die in Form der assistierten Selbsttötungsbeihilfe zum Repertoire ärztlicher Aufgaben werden soll. Das betrifft Kriterienkataloge für die Rationierung medizinischer Leistung oder die Zuteilung von Organen. Expertendiskurse ersetzen demokratische Meinungsbildung. Dieses biopolitische Problem wird das Seminar bearbeiten.
Leitung: Erika Feyerabend

WS 52
19. bis 20. November 2010 im Kulturzentrum Grend, Westfalenstr. 311, 45276 Essen

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Grundlagen des Presserechts in den Bürgermedien – Teil 1

(Wochenendseminar)

Das Presserecht gilt auch in den Bürgermedien in NRW. Über allem steht Artikel 5 des Grundgesetzes. Dieser garantiert die freie Meinungsäußerung und die Pressefreiheit. Wir untersuchen welche Rechte und Pflichten für die Medienschaffenden daraus entstehen. Wir gehen den z.B. den Fragen nach, was die Konsequenzen aus einer Verbreitung von Tatsachenbehauptungen sein können, betrachten das Urheberrecht, insbesondere mit einem Augenmerk auf das Internet und erarbeiten die Rechte wie z. B. Auskunftsberechtigung und Zeugnisverweigerungsrecht. Das Seminar richtet sich an Mitarbeiter der Offenen Kanäle und Campus-Radios sowie Bürgerfunker und weitere Interessierte.
Leitung: Frank Hartung

WS 53
16. bis 17. Juli 2010 im Badehaus an der Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 104, 45326 Essen

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Grundlagen des Presserechts in den Bürgermedien – Teil 2

(Wochenendseminar)

Aufbauend auf den Grundlagen des vorangegangen Seminars stehen hier Zugangskriterien und Voraussetzungen für die Partizipation an Bürgermedien im Mittelpunkt der Auseinandersetzung. Aber wir richten auch den Blick auf den rechtlichen Schutz der eigenen Person im Kontext des Web 2.0 und diskutieren Chancen und Risiken globalisierter Kommunikation.
Leitung: Frank Hartung

WS 54
6. bis 7. August 2010 im Badehaus an der Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 104, 45326 Essen

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Das triale System – Welche Rolle spielen die Bürgermedien als Partizipationsmedium und Experimentierfeld? – Teil 1

(Wochenendseminar)

Viele kennen den Begriff „Duales System“ in den Medien. Gemeint ist damit der öffentlich rechtliche Rundfunk zusammen mit dem Privatfunk. Es gibt aber noch eine dritte Variante: die Bürgermedien. Wir untersuchen unter welchen Voraussetzungen diese Partizipationsmedien und Ausbildungskanäle wie der Bürgerfunk, das Campus-Radio und der Offene Kanal in Essen arbeiten. Dabei schauen wir uns auch die Situation in NRW und in der Bundesrepublik an. Wir wagen auch einen Blick auf die freie Radioszene in der ganzen Welt.
Leitung: Frank Hartung

WS 55
10. bis 11. September 2010 im Badehaus an der Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 104, 45326 Essen

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Das triale System – Welche Rolle spielen die Bürgermedien als Partizipationsmedium und Experimentierfeld? – Teil 2

(Wochenendseminar)

Aufbauend auf den ersten Teil und mit den nötigen Grundkenntnissen ausgestattet, betrachten wir die Bürgermedien in Deutschland inwieweit sie zu einem demokratischen Prozess der Meinungsbildung beitragen und die Vermittlung von Medienkompetenz gewährleisten. Dabei untersuchen wir u.a. die vielfältigen Möglichkeiten der Durchführung von Jugend- und Schulprojekten in NRW, die durch eine Novellierung des Landesmediengesetzes möglich geworden sind. Außerdem vergleichen wir die Bürgermedien auf internationaler Ebene.
Leitung: Frank Hartung

WS 56
15. bis 16. Oktober 2010 im Badehaus an der Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 104, 45326 Essen

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Bestellseminare

 

Medienkompetenz als Angebot politischer und gesellschaftlicher Teilhabe

Der Erwerb von Medienkompetenz wird immer mehr zur notwendigen Qualifikationsanforderung nicht nur für wenige Berufsfelder, sondern ist zugleich Voraussetzung für ein Zurechtfinden in allen gesellschaftlichen Bereichen, die über eine Öffentlichkeit unter Anwesenden hinausgehen soll. Wer von dieser Öffentlichkeit nicht ausgegrenzt werden will und nicht nur als passiver Konsument in Fängen der Meinungsmacher verharren will, muss die Zugänge zu den auf Partizipation ausgerichteten Medien kennen lernen.
Dieses Seminarangebot richtet sich auf Anfrage speziell an Jugendliche und junge Erwachsene in Schulen und außerschulischen Gruppen.

WS 36
Ort: Badehaus an der Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 104, 45326 Essen

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Radiomachen – eine soziale und pädagogische Aufgabe. Wie neue Radiotechnologien die Medienpartizipation von BürgerInnen in NRW beeinflussen

Digitalisierung und Multimedia verändern zahlreiche Berufsbilder und beeinflussen die Struktur der auf Partizipation ausgerichteten Medien. Welche Chancen und Möglichkeiten haben BürgerInnen zukünftig bei der Wahrnehmung ihrer gesetzlich verbrieften Mitspracherechte. Dieses Kompaktseminar vermittelt einen Einblick in den "Stand der Dinge", zeigt praktikable Wege der Anwendung auf und verschafft einen praxisnahen Einblick in die Möglichkeiten der Digitaltechnik.
Auf Anfrage speziell für Gruppen, SchülerInnen und MultiplikatorInnen

WS 37
Ort: Badehaus an der Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 104, 45326 Essen

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Das Buch als kulturelles Bindeglied

Im Rahmen dieser Veranstaltung soll die interkulturelle Bedeutung der Leseförderung aufgezeigt werden. Dabei spielen alle beteiligten Erwachsenen eine entscheidende Rolle, denn Lesen, wie die meisten anderen Beschäftigungen, wird vor allem dann interessant, wenn auch Erwachsene lesen oder einem Vorleser zuhören, wenn Kinder sehen, dass Erwachsene zum Beispiel im Laufe der Lektüre eines Buches unvermittelt zu lachen beginnen. Das weckt das Interesse der Kinder. Darum ist eine erfolgreiche Leseförderung gerade auch in Bezug auf Kinder mit unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Hintergründen vor allem über das „gute Beispiel“ der Eltern, Erzieher und Lehrer möglich
Leitung: Ralf Vogel

WS 38
Orte: Elterncafes, Kulturzentren

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Interkulturelle und interreligiöse Projektarbeit an Schulen

Praxisseminar für LehrerInnen und Multiplikatorinnen

Die in der Schule tätigen Pädagoginnen und Pädagogen sollen durch dieses Fortbildungsangebot motiviert und in die Lage versetzt werden, Projekte zum interkulturellen und interreligiösen Lernen im Rahmen politischer Bildung anzubieten.
Die bundesweite Praxisphase der mediengestützten Schulprojekte ist beendet und evaluiert. Die gewonnen Erfahrungen sollen die Umsetzung vor Ort an Schulen erleichtern. Dieses Seminar berät Schulen und Lehrer bei der Umsetzung konkreter Projektideen, vermittelt medienpädagogische Unterstützung und hält lokale Netzwerke zur Unterstützung vor.
Leitung: Katja Schütze

WS 39
Ort und Zeit nach Vereinbarung